Hyperhidrosebehandlung
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Hyperhidrosebehandlung vom Facharzt für Plastische ChirurgieAls Hyperhidrose wird ein übermässiges Schwitzen bezeichnet. Ca. 1 bis 2 % der Menschen in Deutschland leiden unter einer übermässigen Schweissproduktion. Hierbei produziert der Körper unabhängig von Wärme, Kälte, Belastung, etc. übermässig viel Schweiss.Für die betroffenen Menschen ist dies oft sehr unangenehm. Hyperhidrose tritt zu 50 % an den Handflächen oder Fusssohlen, zu 40% im Achselbereich und zu 10% am Kopf auf. Ganz selten ist die übermässige Schweissproduktion an anderen Körperstellen zu finden. Bei einer lokalen Hyperhidrose ist In den häufigsten Fällen ist eine übermässige Funktion der Schweissdrüsen für die Schweissbildung verantwortlich. Bei einer generellen Hyperhidrose muss untersucht werden, was die Ursache ist. Mögliche Gründe sind:
Wie schon der Name nahe legt handelt es sich bei diesem operativen Verfahren um eine Kombination einer Curettage und Liposuction. Zielorgane sind die im tieferen Bereich der Lederhaut sitzenden Schweissdrüsen bzw. die an sie heranführenden Fasern des autonomen Nervensystems. Es wird das Gewebe unter der Lederhaut mit den in ihr enthaltenen o.g. Strukturen der Achselhöhlen abgesaugt. Oftmals wird die Operation auch fälschlicherweise als Schweissdrüsenabsaugung bezeichnet. Die Saugkuretage unterscheidet sich von der Schweissdrüsenabsaugung dadurch, dass nicht nur abgesaugt sondern auch zugleich die Schweissdrüsen abgeschabt werden. Minimalziel der Behandlung ist eine Normalisierung des Schwitzens. Dies wäre aus unserer Sicht dann erreicht, wenn die Patienten dann noch Achselschweiss haben, wie dies auch bei Menschen ohne Hyperhidrose der Fall wäre. Im Extremfall sind die Patienten nach der Behandlung selbst bei körperlicher oder seelischer Belastung vollkommen trocken. Minimalziel der Behandlung ist eine Normalisierung des Schwitzens. Dies wäre aus unserer Sicht dann erreicht, wenn die Patienten dann noch Achselschweiss haben, wie dies auch bei Menschen ohne Hyperhidrose der Fall wäre. Im Extremfall sind die Patienten nach der Behandlung selbst bei körperlicher oder seelischer Belastung vollkommen trocken. Operationstechnik der Schweissdrüsenkürretage:Die Saugküretage kann im Tumeszenzverfahren nach Klein durchgeführt werden, eine Vollnarkose oder ein stationärer Aufenthalt ist im Regelfall nicht notwendig. Die Patienten sollten sich am Vorabend und Morgen der Operation duschen. Weiterhin sollten Sie sich am Tage vor der Operation unter den Achseln rasieren. Es werden an 3 – 4 Stellen kleine Quaddeln mit örtlicher Betäubung gesetzt. Nach sparsamer Inzision der Haut an diesen Stellen wird eine Liposuctionsübliche Auffüllkanüle ins Unterhautfettgewebe eingebracht und die entsprechende Lösung injeziert. Nach einer Einwirkdauer von 30 Minuten wird die Absaugkanüle eingebracht und die Flüssigkeit entsprechend abgesaugt. Im Anschluss an die Behandlung wird ein komprimierender, saugfähiger Druckverband angelegt. Sie müssen diesen ein bis zwei Tage tragen und das saugfähige Material regelmässig wechseln. Das Tragen eines engen Kleidungsstücks und der normalen Kleidung hilft in der Regel in ausreichendem Mass um einer Serombildung entgegenzuwirken (z.B. atmungsaktive Sportbekleidung, Aerobic- oder Radlershirts). Auf sportliche Aktivitäten sollte für 4 – 6 Wochen verzichtet werden.
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